Mehr als nur „wie bei Oma“: Bei Kuchentratsch in München treffen sich regelmäßig Senioren zum Backen – und garantieren damit den authentischen Kuchengenuss.
Wussten Sie?
Backe, backe Kuchen
Von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zupfkuchen: Rund 35 Backomas und -opas treffen sich derzeit mehrmals die Woche in der Backstube des Münchner Start-ups, um Kuchennachschub zu backen. Fast noch wichtiger als die süßen Backwaren: Kuchentratsch ist zu einer Anlaufstelle für ältere Menschen geworden, die so auch im Alter noch eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, und sich mit anderen Generationen austauschen können.

Wer kann keine Geschichte davon erzählen: Omas magische Geheimrezept-Schublade. Da läuft einem schon beim schieren Gedanken das Wasser im Mund zusammen – ganz besonders, wenn es um Kuchen geht. Das erkannte 2014 auch Katharina Mayer und hat deshalb nach ihrem Studium die Münchner Backstube Küchentratsch eröffnet. Dort backen aktuell 35 Seniorinnen und Senioren mit Hingabe ihre eigenen Kuchenkreationen. Hinter der Backstube steht ein Büroteam, in dem sich derzeit sieben junge Leute um die Organisation kümmern.

 

Wer rastet, der rostet

So heißt es. Tatsächlich sind hierzulande Begriffe wie der demografische Wandel, Altersarmut oder Vereinsamung im Alter längst keine Fremdwörter mehr. Kuchentratsch gibt deshalb Senioren ab der Frührente eine Plattform zum Plaudern und Backen – mit wirtschaftlichem Anspruch: Das Social Start-Up verkauft die Kreationen der auf Minijob-Basis angestellten Omas und Opas auf Bestellung. Vom restlichen Erlös finanziert das Orga-Team seine Arbeit. Kuchentratsch ist also sowohl Anstellung als auch Plattform zum Kennenlernen und Tratschen für Jung und Alt. 

 

Wer im Onlineshop einkauft, kann manche Produkte auch mit Glasur, Deko oder Schriftzügen individualisieren lassen. Ob traditioneller Käsekuchen oder virtuoser Naked Cake, alle Produkte des Start-Ups werden aus regionalen Roh-stoffen zubereitet – vom Meyermühle-Bio-Getreide bis zu den Bio-Eiern von Josef Bauer.

Wussten Sie?
Backe, backe Kuchen
Von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zupfkuchen: Rund 35 Backomas und -opas treffen sich derzeit mehrmals die Woche in der Backstube des Münchner Start-ups, um Kuchennachschub zu backen. Fast noch wichtiger als die süßen Backwaren: Kuchentratsch ist zu einer Anlaufstelle für ältere Menschen geworden, die so auch im Alter noch eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, und sich mit anderen Generationen austauschen können.
„Unser absoluter Topseller - den saftigen Karottenkuchen von Oma Irmgard - versenden wir jetzt auch deutschlandweit an Freunde, Familie oder Kollegen.“
Katharina Mayer, Gründerin von Kuchentratsch

Die Leckereien tragen die Namen ihrer Ideengeber: Oma Irmgards Karottenkuchen ist ausgewiesener Bestseller. Persönlichkeit verleiht dem Konzept seinen Charme – jedes Mitglied ist auf der Website mit seinem individuel-len Lieblingskuchen vorgestellt. 

 

Wen in und um München das Verlangen nach Omas Süßgebäck packt, der hat es einfach: Denn Kuchentratsch bietet innerhalb der Stadt seinen eigenen Lieferservice. Und wen könnte man sich besser als Lieferboten vorstellen, als einen der aktuell drei liebenswerten Lieferopas der Backstube. Seit 2017 muss aber auch deutschlandweit kein Kuchenliebhaber mehr auf Omas und Opas Kuchen verzichten – Kuchentratsch versendet mittlerweile vier besonders stabile Kuchenkreationen mit seinem Logistikpartner innerhalb weniger Werktage. Selbstverständlich gibt es zu jedem Backwerk auch Auflistungen möglicher Allergene und sogar speziell auf den Kuchen zugeschnittene FAQ.

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