Der Trend zum Homeoffice und zu virtuellen Meetings sorgt nicht nur für leere Büros, leere Meeting-Räume und verwaiste Kaffeeküchen. Er kann auch zu weniger Austausch zwischen Kollegen, zu stummen Mikrofonen und zu ausgeschalteten Webcams – und auch zu mehr Anonymität im Arbeitsalltag führen. Damit das Socializing nicht auf der Strecke bleibt, ist virtuelles Teambuilding angesagt. Funktioniert das? Klar!
Team ohne Grenzen
Virtuelles Teambuilding kann…

zwar die Intimität des Beisammenseins nicht ersetzen, es kann aber trotzdem Menschen und Teams zusammenbringen und auf eine gemeinsame Sache einschwören. Es lässt sich grenzüberschreitend einsetzen und bringt ohne großen Aufwand auch zahlenmäßig große Teams zusammen, deren Mitglieder auf der ganzen Welt verstreut leben und arbeiten. Geschickt in den Teambuilding-Prozess eingesetzt, können Einblicke in das private Homeoffice ein echter Verstärker für das Wir-Gefühl sein.   

Der fehlende direkte Face-to-Face-Kontakt im Büro ist eine riesige Herausforderung für Unternehmen, für Team- oder Projektleiter. Teams schlagkräftig, kreativ, zielorientiert und erfolgreich zu machen, war schon immer eine der größten Herausforderungen für Führungskräfte. Social Distancing hat den Trend zur virtuellen Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten dazu enorm beschleunigt.

Die Menschen sitzen im Homeoffice, in Wohn- und Schlafzimmern und sind über das Internet mit den Kollegen verbunden. Damit die Zusammenarbeit im Team auch über Distanz funktioniert, wird virtuelles Teambuilding immer bedeutsamer. Für viele Unternehmen ist es in diesen Zeiten sogar der einzige Weg, Teambuilding zu betreiben, denn der Kaffee-Klatsch, das Schulterklopfen vom Chef oder der gemeinsame Small-Talk vor oder nach einem Meeting sind tabu – von Coaching-Seminaren und Team-Events ganz zu schweigen. All das sind Begegnungen und Erfahrungen, die im Arbeitsalltag so enorm wichtig sind.

Team ohne Grenzen
Virtuelles Teambuilding kann…

zwar die Intimität des Beisammenseins nicht ersetzen, es kann aber trotzdem Menschen und Teams zusammenbringen und auf eine gemeinsame Sache einschwören. Es lässt sich grenzüberschreitend einsetzen und bringt ohne großen Aufwand auch zahlenmäßig große Teams zusammen, deren Mitglieder auf der ganzen Welt verstreut leben und arbeiten. Geschickt in den Teambuilding-Prozess eingesetzt, können Einblicke in das private Homeoffice ein echter Verstärker für das Wir-Gefühl sein.   

„Nach unserer Überzeugung gibt es kein größeres und wirksameres Mittel zu wechselseitiger Bildung als das Zusammenarbeiten.“
Johann Wolfgang von Goethe
Inspiration
Events, Spiele & Co.

Regelmäßiger virtueller Austausch und laufendes Feedback sind das eine, kurzweilige und interessante Formate, die Teams stärker und damit erfolgreicher machen, das andere. Gemeinsame Spotify-Playlist, Escape-Room-Game, Virtuelle Weinverkostung, Karaoke-Abend – virtuelles Teambuilding kann viele Formen annehmen. Eine gute Übersicht gibt es (nicht nur) hier:

Virtuelles Teambuilding kann – richtig eingesetzt – Vertrauen aufbauen, Unsicherheit lösen und die Motivation im Team fördern. Etwa durch eine virtuelle Kudos Wall, über die das Team Lob und positives Feedback an einzelne Mitglieder festhalten kann. Diese Wertschätzungs-Wand lässt sich beispielsweise problemlos in einem Trello-Board abbilden. Noch motivierender: das Dankeschön oder Lob direkt im virtuellen Meeting adressieren und nicht nur an die virtuelle Wand pinnen. Das wäre dann die direkte Wertschätzung.

Damit Dank und Lob richtig wirken, ist Augenkontakt unerlässlich. Die wichtigste Maßnahme, die man beim virtuellen Teambuilding zur Regel machen sollte, lautet: Kamera an! Keine virtuellen Meetings ohne Webcam, denn die visuelle Verbindung zwischen den Teilnehmern ist für den Teamerfolg essenziell. Nur so gelingt es uns, unser Gegenüber mitsamt Mimik, Gestik und Körpersprache realistisch wahrzunehmen. Falls der Einsatz aller Webcams im Team zu viel Bandbreite beansprucht, sollte zumindest die Webcam des Sprechenden aktiviert sein.

Wertschätzung und das Sich-in-die-Augen-Schauen sind aber nicht alle Register, die im virtuellen Teambuilding gezogen werden sollten. Das Team benötigt auch Raum für den privaten und persönlichen Austausch, etwa in Form einer virtuellen Kaffeepause oder eines Remote-Feierabendbiers. Das lässt sich recht leicht realisieren, indem man sich zu einem festen Termin mit einer Tasse Kaffee vor die Webcam setzt und den sozialen Austausch pflegt – bewusst abseits der Arbeitswelt. Nach Feierabend kann das auch bei einem wöchentlichen virtuellen Happening bei einem Glas Wein, Bier oder Saft geschehen – ohne Zwang, denn in den meisten Fällen entwickelt sich daraus fast von selbst ein geschätztes Format für den privaten Austausch.

Eisbrecher mitten ins Herz

Teamleitern und Führungskräften kommt im Teambuilding-Prozess naturgemäß eine besondere Bedeutung zu. Sie geben den Takt vor, ihr Verhalten im virtuellen Raum ist entscheidend im Teambuilding-Prozess. Neben Klarheit und Verlässlichkeit sind aber auch Humor und Emotionen gefragt. Mit einem sogenannten Icebreaker lässt sich ein Meeting unterhaltsam beginnen, das Team taut auf und ist beim anschließenden Meeting aktiver und mit Herz bei der Sache.

Auf einen letzten Punkt sollten Teamleiter beim virtuellen Teambuilding nicht verzichten: regelmäßige Einzelgespräche mit den Teammitgliedern. Die Möglichkeit zum persönlichen Austausch ist besonders in Zeiten von Remote-Work und Homeoffice ein wichtiges Instrument, um Feedback einzuholen oder einfach zwischen das Gesagte zu hören und so ein Gespür für den Stimmung im Team zu bekommen. Wichtig auch hier: Kamera an!

Inspiration
Events, Spiele & Co.

Regelmäßiger virtueller Austausch und laufendes Feedback sind das eine, kurzweilige und interessante Formate, die Teams stärker und damit erfolgreicher machen, das andere. Gemeinsame Spotify-Playlist, Escape-Room-Game, Virtuelle Weinverkostung, Karaoke-Abend – virtuelles Teambuilding kann viele Formen annehmen. Eine gute Übersicht gibt es (nicht nur) hier:

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